Die nackte Panik
Manchmal bin ich selbst überrascht, wie viel Angst ich habe. Die bloße Möglichkeit, dich zu verlieren, versetzt mich in Panik.
So oft habe ich an dich gedacht, dich vermisst. Dem Vergleich mit dir hielt niemand stand. Jetzt endlich kann ich mit dir sprechen. Endlich bist du da, ich kann dich endlich im Arm halten und küssen, dir von meinen Ängsten und Wünschen erzählen, dich lieben. Wenn du mir deinerseits sagst und zeigst, dass du mich liebst, macht mein Herz einen Sprung und ich habe so oft das Gefühl, ich platze vor Glück. In deinen Armen ist mein Lieblingsplatz auf der Welt. Deine Nähe und deine Wärme geben mir Kraft, mehr als du dir vorstellen kannst. Mehr als ich mir vorstellen kann. Du bist mein Traummann, das warst du immer.
Wenn ich über die bloße Möglichkeit nachdenke oder sie mir von anderen oder von bestimmten Situationen vor Augen geführt wird, dass du gehen könntest, dass du deine Meinung änderst oder du meine Nähe nicht ebenfalls schätzt, dass wir uns trennen könnten, dass es jemand anderen für dich geben könnte, das bringt mich um den Verstand. Ich habe dann schlicht und einfach Panik. Dann bin ich zu keinem klären Gedanken mehr fähig, kann kaum noch atmen. Manchmal überrascht es mich selbst, wie sehr mich diese Angst lähmen kann.