Eifersucht ist eine Leidenschaft...
Ich bin bereit dazu, dir blind zu vertrauen. Dafür musst du allerdings deinen Teil dazu tun. Mein Vertrauen ist ein Verdienst, kein Geschenk.
Wenn du möchtest, dass ich nicht eifersüchtig reagiere, ist es dein Job einer anderen Frau zu sagen, dass sie ihre Hände bei sich behalten sollte, nicht meiner. Solange ich mich schlecht fühlen muss, weil sie versucht mir weis zu machen, ihr beide wärt intim miteinander gewesen, kann ich mich nicht entspannt zurück lehnen, wenn ihr Zeit miteinander verbringt. Bringst du einen Trinkspruch auf dich und deine Exfreundin aus, wird mir mulmig werden und stellst du mich woanders ab, um dann allein in eure vertraute kleine Runde zurück zu kehren, wird mich das verletzen. Du solltest besser nicht zögern, wenn ich dich bitte, mich nach Haus zu begleiten, weil du noch bei ihr bleiben möchtest. Wenn du nicht möchtest, dass ich eifersüchtig werde, dann gib mir keinen Grund dazu.
Ich bin sicher, du würdest mich nie absichtlich verletzen und sollten wir in eine solche Situation kommen, dann nie aus bösen Absichten. Du würdest mich beschützen, wenn du könntest und uns jeden Moment des Streits ersparen, wenn das möglich wäre und wenn es nicht nötig wäre. Ich weiß, ich kann mich auf dich verlassen. Jeden Tag werde ich mir sicherer, dass wir unseren Weg finden. Auch die Eifersucht wird sicherlich ihren Weg finden - weit weg von uns, möchte ich wetten. Vielleicht wird es noch einen Augenblick lang dauern, bis wir beide es endgültig verstanden haben, wie die Dinge laufen und wo die Grenzen sind. Aber dann dürfen wir uns sicher fühlen und uns ganz entspannt zurück lehnen, weil wir wissen, dass uns nichts und niemand etwas anhaben kann.