Ich vermiss dich
Zum ersten Mal seit Beginn unserer gemeinsamen Geschichte 2.0 haben wir mehrere hundert Kilometer zwischen uns. Und ich vermiss dich.
Ich bin hergekommen, um Dinge zu verarbeiten, um dich und uns nicht mit zuviel Gepäck zu überlasten, um wieder mehr Vertrauen zu mir zu finden, um weniger an mir und meinem Urteilsvermögen zu zweifeln. Damit wir eine faire und echte Chance haben, alles besser zu machen, alte Fehler nicht zu wiederholen und genügend Sicherheit aufzubauen, dass es passt, dass wir es hinkriegen. Wir sind auf einem guten Weg, da bin ich sicher.
Trotz all der Arbeit an diesen wichtigen Grundlagen in mir und meiner Gefühlswelt, sehne ich mich so sehr nach dir und deinen Armen, nach deinen Worten, deinem Duft. Ich kann es kaum erwarten, zu dir nach Hause zu kommen. Ich vermiss dich.
1000millionen am 26. Juli 16
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Chaos
Manchmal habe ich das Gefühl, alles um mich herum verschlingt mich. Das Aufstehen, das Weitergehen, das Funktionieren frisst all meine verbliebene Energie. Aber dann finde ich mich in deinen Armen wieder und stelle fest: ich wäre nirgends lieber als hier. Du machst alles gleich viel besser. Mit dir an meiner Seite kann das Chaos mir nichts mehr anhaben.
1000millionen am 18. Juni 16
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Suche
Meine Hand greift ins Leere. Ich greife noch einmal, aber bekomme nichts zu fassen. Da ist kein Geräusch hier drinnen, ich kann nur Laute von draußen vernehmen. Da schlurft jemand über die Straße, ab und an fährt ein Auto vorbei und ich kann einen hustenden Nachbarn ausmachen. Dein Duft fehlt. Langsam dämmert es mir: du bist nicht da. Das ist nichts ungewöhnliches und doch geht es immer wieder so.
Ich schlafe unruhig, und wenn ich zum zehnten mal in einer Nacht aufwache, suche ich wieder nach dir. Mir wird immer wieder aufs Neue bewusst, dass du nicht in meiner Nähe bist. Dann beginne ich dich zu vermissen. Ich lausche auf Geräusche, die mir zeigen würden, dass ich mich irre oder dass es dir ebenso ergeht und du zu mir schleichst. Aber nichts dergleichen passiert.
Mit der Zeit falle ich wieder zurück in einen leichten Schlaf, dann träume ich wild, oft weiß ich kurz danach noch Fetzen und kann mich tagsüber kaum erinnern. Oft stelle ich mir vor, wo du bist und was du tust. Es ist manchmal, als könnte ich deine Nähe im Traum spüren. Ein Lächeln huscht mir über das Gesicht. Meine Hand greift nach dir, aber sie greift ins Leere. Ich greife noch einmal, aber bekomme nichts zu fassen.
1000millionen am 16. Juni 16
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