Eifersucht ist eine Leidenschaft...
Ich bin bereit dazu, dir blind zu vertrauen. Dafür musst du allerdings deinen Teil dazu tun. Mein Vertrauen ist ein Verdienst, kein Geschenk.
Wenn du möchtest, dass ich nicht eifersüchtig reagiere, ist es dein Job einer anderen Frau zu sagen, dass sie ihre Hände bei sich behalten sollte, nicht meiner. Solange ich mich schlecht fühlen muss, weil sie versucht mir weis zu machen, ihr beide wärt intim miteinander gewesen, kann ich mich nicht entspannt zurück lehnen, wenn ihr Zeit miteinander verbringt. Bringst du einen Trinkspruch auf dich und deine Exfreundin aus, wird mir mulmig werden und stellst du mich woanders ab, um dann allein in eure vertraute kleine Runde zurück zu kehren, wird mich das verletzen. Du solltest besser nicht zögern, wenn ich dich bitte, mich nach Haus zu begleiten, weil du noch bei ihr bleiben möchtest. Wenn du nicht möchtest, dass ich eifersüchtig werde, dann gib mir keinen Grund dazu.
Ich bin sicher, du würdest mich nie absichtlich verletzen und sollten wir in eine solche Situation kommen, dann nie aus bösen Absichten. Du würdest mich beschützen, wenn du könntest und uns jeden Moment des Streits ersparen, wenn das möglich wäre und wenn es nicht nötig wäre. Ich weiß, ich kann mich auf dich verlassen. Jeden Tag werde ich mir sicherer, dass wir unseren Weg finden. Auch die Eifersucht wird sicherlich ihren Weg finden - weit weg von uns, möchte ich wetten. Vielleicht wird es noch einen Augenblick lang dauern, bis wir beide es endgültig verstanden haben, wie die Dinge laufen und wo die Grenzen sind. Aber dann dürfen wir uns sicher fühlen und uns ganz entspannt zurück lehnen, weil wir wissen, dass uns nichts und niemand etwas anhaben kann.
1000millionen am 14. Juni 16
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So viel Licht
Seit wir zusammen sind, gibt es wieder mehr Lachen in meinem Leben, mehr Fröhlichkeit, mehr Hoffnung. Für mich grenzt es an ein Wunder, dass wir zueinander gefunden haben, dass wir glücklich sind und dass so viele Menschen um uns herum sich mit uns freuen.
Ich war mir nicht sicher, ob ich das verdiene und habe mich damit gequält, dass ich falsche Entscheidungen getroffen habe. Ich habe gedacht, dass ich nicht aus dieser schlechten Situation ausbrechen dürfte, meine Versprechen halten müsste. Dass dafür nicht nur ich allein verantwortlich war und nicht nur ich am Ende im Stich gelassen habe, sondern schon vorher im Stich gelassen worden bin, habe ich ausgeklammert und mich selbst dafür bestraft. Jetzt langsam wird mir das bewusst. Ich habe mir stundenlang das Hirn zermartert und mir immer wieder Horrorszenarien ausgemalt, was alles schief gehen könnte. Ich habe die schlimmsten Befürchtungen mit meinen Phantasien angefeuert und mich von der Angst beherrschen lassen - von der Verlustangst, die mich durch die verschiedenen Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe, schon das eine oder andere Mal eingeholt hat. Jetzt, wo jemand anders einen schwachen Moment genutzt und mich mit genau dieser Angst tief getroffen hat, hat sich endlich ein Gefühl eingestellt, das mir hilft, hier wieder raus zu kommen. Endlich fange ich an, zu heilen und mich selbst zu verteidigen. Die Vorwürfe, die ausblieben, hatte ich mir selbst gemacht. Und nun, wo jemand anderes in Frage stellt, was ich habe und es kaputt zu machen drohte, gehe ich auf die Barrikaden und beschütze das alles. Ich fange an zu glauben, dass ich das genießen darf, was wir haben. Dass ich das Recht dazu habe, glücklich zu sein, in meinem Leben und mit dir gemeinsam.
Und wie ich es genieße! Die Zeit mit dir tut mir so unendlich gut, du gibst mir so viel Kraft. Ohne dich hätte ich schon längst nicht mehr die Energie gehabt, weiter zu gehen. Ich hätte nicht gewusst, wohin oder wo lang. Du gibst mir Zeit zum Ausruhen. Und zum entspannen. Mit dir darf ich runterkommen und meine To-do-Liste für einen Moment zur Seite legen. Wir haben so viel Spaß zusammen und alles wird leichter. Dein Lächeln, deine Berührungen, deine Stimme in meinem Ohr - manchmal muss ich mich kneifen, um mir bewusst zu machen, dass ich nicht nur träume und das nicht nur eine Wunschvorstellung ist. Ich bin dir so dankbar. Du füllst mein Leben mit so viel Licht, in einer Zeit, wo es mir schwer fällt aus der Dunkelheit zu kommen. Ich möchte dieses Licht überall um mich herum. Ich möchte nie wieder darauf verzichten müssen.
1000millionen am 24. Mai 16
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Keiner ist wie du
Die Jahre, die uns schon den Buckel runter gerutscht sind, haben deutliche Spuren hinterlassen. Manche sind schön zu betrachten und helfen uns, den richtigen Weg zu finden. Andere machen es uns schwer, den Überblick zu behalten und den richtigen Weg beizubehalten. Wir haben schon so vieles getan, um alles zu versauen. Ich dachte mal, dass wir schon alles probiert hätten, aber offenbar ist da noch Luft nach oben. Oder unten, wenn man das auf dem Laune-Barometer ansieht... aber selbst, wenn ich zweifle - es tut mir leid, ich hätte niemals an dir zweifeln dürfen - selbst, wenn ich mir größte Sorgen mache, dass wir es nicht schaffen, zeigst du mir, dass du jede Strapaze, jede noch so große Schwierigkeit, jeden Kleinkrieg und jede Diskussion wert bist. Du bist vielleicht abgelenkt gewesen, als ich deine Unterstützung gebraucht hätte, aber wenige Minuten später warst du wieder da und wir konnten das Missverständnis ausräumen. Selbst, wenn ich sehe wie wir straucheln, weil wir uns an die so stark unterschiedliche Situation des anderen noch oder wieder gewöhnen und uns umstellen müssen, überzeugst du mich bald wieder, dass wir zusammen fest auf dem Boden stehen können, indem du mir deine Hand gibst und mich fest hältst.
Wenn es mir schlecht geht, weißt du, welche Medizin ich brauche. du weißt sehr genau, wann du mich ernst nehmen und mir beistehen musst und wann du mich veralbern musst, weil ich sinnlos durchdrehe. Du findest die richtigen Worte und die richtigen Knöpfe. Es gibt niemanden, dem ich mich je so nah gefühlt habe, auch wenn er weit weg von mir war. Jetzt gebe ich es endlich zu: keiner ist wie du.
1000millionen am 05. Mai 16
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